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... damit wir noch mehr bedürftigen Familien ermöglichen können, mit ihrem Sorgenkind an einem AUSWEGE-Sommercamp teilzunehmen.

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24. Therapiecamp der Stiftung Auswege
„Wie jedes Jahr wunderbar“

Mehr bewegt hat bisher kaum ein anderes „Auswege“-Camp: Binnen einer Woche klangen eine Neurodermitis und chronische Müdigkeit vollständig ab. „Deutlich“ ließen nach Angaben der betroffenen Patienten und ihrer mitgereisten Angehörigen nach: Allergien, Asthma bronchiale, rheumatoide Arthritis, Epilepsie (in zwei Fällen) und zerebrale Vaskulitis, aber auch schwere psychische Belastungen wie Angst, Depressionen, Aggressionen, chronische Erschöpfung und Schizophrenie. Unter den 19 chronisch kranken oder behinderten Patienten, die Mitte August ins 24. Therapiecamp der Stiftung Auswege kamen, machte bloß drei keine nennenswerten gesundheitlichen Fortschritte. „Es war wie jedes Jahr wunderbar“, schwärmte am Ende die Mutter eines schwerbehinderten vierjährigen Jungen.

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Dreizehn Minderjährige und  sechs Erwachsene, zwischen drei und 54 Jahren, fanden sich im vierten und letzten Camp des Jahres 2016 in einer Waldpension im mittleren Schwarzwald ein. Sie alle, wie auch ihre 24 mitgereisten Angehörigen, wurden neun Tage lang von einem 17-köpfigen Helferteam ehrenamtlich betreut. (Foto re.: die Campfamilie gegen Ende der Veranstaltung, während des traditionellen „Abschlussfests“.) Beraten und behandelt wurde dabei an siebeneinhalb Tagen. Die eingesetzten Methoden schlossen ein: Meditation, Tiefenentspannung, Homöopathie, Bach-Blüten, Radiästhesie, Kinesiologie, Akupressur, Fußreflexzonen- und weitere energetische Massagen, Wasser-Shiatsu, Klangtherapie (Naturlaute, Klangschalen), spirituelle Lebensberatung und mehrere Formen von Psychotherapie (Gesprächstherapie, systemisches „Aufstellen“, Hypnotherapie).

Von sechs „Neulingen“ abgesehen, begegneten wir bei diesem Camp vielen alten Bekannten: 13 Teilnehmer und ihre Begleitpersonen waren schon mindestens einmal bei uns gewesen, in zwei Fällen bereits ein halbes Dutzend Mal. Kamen sie wieder, weil ihnen ihre vorherigen Campbesuche nichts gebracht hatten? Dann hätten wir sie schon nach dem ersten Mal nie wiedergesehen. Sie meldeten sich erneut an, weil ihnen früher erzielte Fortschritte die begründete Hoffnung gaben, weitere seien möglich.

Dieses Camp war wieder einmal ein kinderreiches: Insgesamt 15 Minderjährige nahmen teil, im Alter zwischen 1 und 17 Jahren.

So erging es den kranken Kindern und Jugendlichen

So erging es den erwachsenen Patienten

Stimmen von Campteilnehmern


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Spenden ermöglichten es der Stiftung Auswege diesmal, eine besonders bedürftige Familie zu bezuschussen: Nicht nur Behandlung und Beratung boten wir ihr gratis, auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernahmen wir weitgehend.

Für ihren Einsatz bedankt sich die Stiftung Auswege herzlich bei: dem Radiologen und Ganzheitsmediziner Dr. med. Horst Schöll (ärztliche Leitung); den Heilpraktikern Sandra Schulte und Uwe Stein; den Heilern Horst Klein, Birgit Krämer, Dr. André Peter, Maja Petzold, Helga Schöll und Albert Weinzierl; den Kinderbetreuerinnen Maria Längert, Leonie Malcher und Margit Waidele; sowie drei weiteren Fachkräften: Dorothee Baier, Frank und Sandra Hierath. Um zu helfen, opferten sie eine ganze Praxis- bzw. Urlaubswoche, ließen Angehörige zurück. Mit dabei waren die Leiterin der „Auswege“-Geschäftsstelle, Katrin Lindenmayr, sowie der Stiftungsvorsitzende Dr. Harald Wiesendanger.


Wenn Sie können – bitte ...
... helfen Sie uns mit einer Spende oder einem Beitritt zu unserem „Freundeskreis“, künftig noch viel mehr Kindern die Teilnahme an solchen therapeutischen „Sommercamps“ zu ermöglichen. Das ist nämlich auch eine Kostenfrage. Zwar bieten wir dort vieles gratis an: von täglichen Behandlungen über eingehende medizinische und psychologische Beratungen bis hin zu psychotherapeutischer Begleitung und einem vielfältigen Freizeitprogramm. Möglich wird dies bisher dank des rein ehrenamtlichen Einsatzes aller AUSWEGE-Beteiligten: Für über eine Woche schließen sie ihre Büros und Praxen, opfern ihren Sommerurlaub und verlangen keinerlei Honorar, nicht einmal Reisespesen für ihre An- und Heimfahrt. Nichts zu verschenken haben hingegen die Einrichtungen, die uns geeignete Räumlichkeiten für unsere Camps zur Verfügung stellen: Unterkunft und Verpflegung aller teilnehmenden Familien und AUSWEGE-Teammitglieder werden uns in Rechnung gestellt, und das addiert sich bei insgesamt rund 50 Personen zu einem fünfstelligen Eurobetrag pro Camp.
 


Näheres, mit Berichten über unsere früheren Camps, finden Sie auf unserer Homepage unter www.stiftung-auswege.de/veranstaltungen/sommercamps.html sowie in mehreren Büchern und Broschüren, siehe www.stiftung-auswege.de/dialog/buecher.html