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Über unseren Newsletter Nr. 40 /
Okt. 2015


Sehr spannend und auch schön gemacht. Es hat sich vieles zum Positiven weiterentwickelt, wie ich meine.
Peter G., Heiler (Klagenfurt)

Danke für den grandiosen und wie immer sehr interessanten Newsletter - ich finde, das macht Ihr fantastisch!
Marta B., Heilpraktikerin (Nürnberg)

Wieder ein sehr erfreulicher Newsletter mit sehr schönen Neuigkeiten und sehr nützlichen Links. Ich habe mich gerade zum Heilerabend beim Weltkongress angemeldet
(Veranstaltungstipp im Newsletter Nr. 40). Mal sehen, welche Energien "echt" sind und was passiert.
Andreas G.


Zum TV-Beitrag „Heiler oder Scharlatane? Alternativmedizin auf dem Prüfstand“, 3. ARD-Programm RBB, 28. Oktober 2015


Ich hätte mir mehr Objektivität gewünscht. Jeder Zuschauer, der nur einen Funken Misstrauen den alternativen Möglichkeiten entgegenbringt, wurde mehrfach darin bestätigt, doch den "sicheren" schulmedizinischen Weg zu gehen. Die Kosten, die bei einer Therapie beim Heilpraktiker berechnet werden, wurde deutlich thematisiert. Was aber eine Chemotherapie an Kosten und möglichen Schäden beim Patienten verursachen kann - danach wird wohl im öffentlichen Fernsehen kein Hahn krähen. Das soll nicht heißen, dass in Ausnahmefällen eine Chemo und/oder OP kein Ausweg sein kann.
Katrin Lindenmayr, Leiterin der „Auswege“-Geschäftsstelle

Von der Sendung war ich sehr enttäuscht.
Wilfried L., München, Heiler (IVH-empfohlen)

Schade - ein Film ohne wirkliche Erkenntnis für den Zuschauer. Die Unsicherheit bleibt. Als Resümee, welches fehlte, sollte übrig bleiben, dass es optimal wäre, wenn alle Möglichkeiten der Hilfestellung unter einem Dach zu finden wären - ohne Konkurrenzdenken, ohne Zeitverzug und ohne Rücksicht auf Honorare. Der Blick muss hierauf gerichtet sein: welche Maßnahmen sind am vielversprechendsten für einen schnellstmöglichen und nachhaltigen Heilerfolg. Es kann doch in der heutigen Zeit nicht wirklich wahr sein, dass ein Patient einen "Ansatz" nach dem Anderen ausprobieren muss, bis er nach einem Jahr zu der Erkenntnis kommt: Das von dem und dieses von jenem hat mir ein wenig geholfen. Gute Ansätze gibt es doch schon einige - mit den entsprechenden Erfolgen für die Patienten.
Horst K., Heiler (IVH-empfohlen)

Viele meiner Freunde und Bekannten haben den rbb-Beitrag gesehen. Die allgemeine Meinung war: Sie fanden Harald Wiesendanger sehr klar, präsent und informativ – soweit das in der Kürze der Zeit möglich war. Alle haben sehr bedauert , dass seine Ausführungen, die sie als sehr interessant und auch realistisch einschätzten, nur sehr kurz eingeblendet waren.
Birgit S., Klangtherapeutin, Mitglied des „Auswege“-Campteams und „Partnerin“ der Stiftung Auswege

Ich war etwas enttäuscht. Die Stiftung Auswege und ihr Tun wurden praktisch nicht erwähnt, es dürfte kaum einen Zuschauer geben, der sich nach der Sendung an den PC gesetzt hat und nach „Auswege“ gegoogelt hat. Für eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades dürfte das nicht gereicht haben. Das soll keine Kritik an dem sein, was Herr Wiesendanger gesagt hat, das war völlig OK, aber es hätte für meinen Geschmack noch ein wenig mehr sein dürfen ...  Doch darauf haben Sie ja keinen Einfluss. Generell fand ich einige Aussagen der Sendung sehr fragwürdig.
Thomas H., Waldheim

Typisch Fernsehen: alles offen, mehr Neins als Möglichkeiten der Besserung. Aber die Stiftung kam gut rüber :-)
Sabine B., Heilerin, „Partnerin“ der Stiftung Auswege

Ich verstehe nun, warum so viele wissenschaftlichen Beweise gesucht werden, um alternative Heilmethoden in die Köpfe der Menschen zu bekommen. Auf der anderen Seite bekomme ich auch langsam einen Einblick, dass es offenbar wirklich viele Scharlatane zu geben scheint. Mir selbst ist es schon passiert, dass mir Hilfesuchende erzählt haben, dass sie über Jahre von "Heilern" behandelt wurden, die ein Exklusivrecht forderten. Für mich unglaublich seltsam, diese verwirrte Wahrnehmung.
Der Bericht zeigt leider ein sehr einseitiges Bild der Heilerszene. Helga, Horst und Harald habt toll gewirkt, und dessen Erklärung "Außerdem wirkt etwas physikalisch Unerklärbares" war für mich fantastisch. Leider hat aber hat gerade dies der Journalist nicht aufgegriffen bzw. weiter vertieft. Als ich letztes Wochenende Helga und Horst am Bodensee besuchen durfte, habe ich das Glück gehabt, Helga zeigen zu dürfen, was eins sein bedeutet. Wie aber soll man das mit dem menschlichen Gehirn erfassen oder gar weitergeben können? In Worte fassen kann man es nicht. Ob das, was ich mache, nachweisbar ist, ist zweifelhaft und käme auf einen Versuch an, der aber sicher scheitern würde, weil ich es selbst nicht brauche. Aber die Ärzte wird man damit sowieso nicht überzeugen, denn solange ein Heiler einem Krebspatienten sagt, dass er alle medizinischen  Hilfen ablehnen soll, wird es diesen Graben immer geben.
Ich möchte partnerschaftlich mit der Schulmedizin arbeiten, und was ich sehe, hilft einem guten Arzt, die Schulmedizin ggf. etwas nachzusteuern. Oft hilft meine Energie auch nur, den schulmedizinischen Weg anzunehmen oder auch nur die Selbstheilungskräfte zu stärken.
Dass es selbsternannte Heiler gibt, die sich nicht nur besser als die Götter in Weiß fühlen, sondern offenbar auch Gott spielen, halte ich für unglaublich schädlich und störend für jeglichen alternativen Heilansatz, der sich in unserem Kulturkreis wieder etablieren wird.
Bis dahin dauert es vielleicht, aber gemeinsam ist der Weg halb so schwer.
Was ich allerdings auch beobachte, sind Hilfesuchende, die offenbar einen Heiler gezielt angreifen, nur um zu beweisen, dass entweder alle Heiler Scharlatane sind oder eben wirklich kein Kraut gegen eine Krankheit gewachsen ist. Ich hatte kürzlich einen Hilfesuchenden, der wohl schon das gesamte „Auswege“-Netzwerk beschimpft hat. Dieser Hilfesuchende hat - wie ein Journalist, der Menschen versucht zu provozieren um an News zu kommen - mehrfach mich beschimpft und ist ständig fordernd gewesen. Erstaunlich dabei, dass er andauernd mit Textbausteinen gearbeitet hat und mir andauernd beschrieben hat, woher seine Lähmungen kommen. Ich hatte von der ersten Sekunde an Zweifel, dass er "echt" krank ist, aber trotzdem versucht, ihm bestmöglich zu helfen. Als seine Unterstellungen aber lauter wurden, habe ich die Behandlung abgebrochen und ihm geraten, einen Heiler zu suchen, den er nicht von Anfang an in Frage stellt.
Dies zeigt mir, dass viele Menschen zwar einen Weg zu Heilern suchen, aber viele auch nur Bestätigung suchen, warum Heiler eben nicht heilen können. Und das überwog in dem TV-Beitrag. Aber was ich dieses Jahr in einem „Auswege“-Camp miterlebt habe, war echt, und daher verstehe ich nicht, dass solche Erfolge nicht auf ein stärkeres Interesse stoßen. Vielleicht hilft es wirklich nur, unabhängige Schulmediziner als Beobachter im Camp zu haben, die anschließend die Ergebnisse kommunizieren. Oder es wirkt einfach per Mundpropaganda - also so, wie es wohl bei jedem Heiler funktioniert: Erfolg spricht sich herum.
Ich selbst mache mir keine Gedanken mehr, wie ich zu Hilfesuchenden komme, denn sie finden immer zu mir. Mit erstaunlicher Präzision melden sich immer so viele Hilfesuchende, wie ich Zeit für sie aufbringen kann. Und das bedeutet, dass ich immer ausgebucht bin. Das liegt nicht daran, dass ich kostenlos arbeite, sondern offenbar wegen eines Schilds, das irgendwer im Universum aufgestellt hat. Und dieses Schild weist Menschen den Weg zu mir. Ich gebe dann das weiter, was mir gesagt wird, und das ist immer: Suche das Komplementäre. Also lande ich nicht beim Versuch, den Arzt zu ersetzen, sondern ergänze energetisch – wie, weiß ich selbst nicht - einfach nur etwas, was im Körper/Geist/Seele-Konstrukt vor mir liegt/steht/sitzt/schläft ...
Daher bin ich auch kein Geistheiler, denn ich arbeite mit allen Teilen, die einen menschlichen Körper ausmachen. Für mich ist es daher völlig klar, dass der Pfarrrer mich bei der Beerdigung meiner Großmutter fragt, ob sein Gefühl richtig ist, dass ich Gott sehr nahe gekommen bin und weiß, wie sich "Gott" anfühlt. Auch verstehe ich meinen Hausarzt, der mich zuerst skeptisch beäugt und dann bei mir selbst Hilfe sucht und bekommt. Sie alle haben gemeinsam, was wir alle Menschen gemeinsam haben: Wir sind auf der Suche nach dem Beweis. Aber je näher wir dem Beweis zu kommen meinen, desto mehr entfernen wir uns von ihm. Ich habe aufgehört, nach Erklärungen zu suchen, und mir ist völlig egal, wer sich den Heilerfolg später auf die Fahne schreibt. Für mich ist wichtig, dass ich versuche zu unterstützen und zu erklären.
Warum ich das alles schreibe? Aus tiefen Respekt vor eurer Arbeit und dem unermüdlichen Bestreben, Aufklärung zu betreiben.
Andreas G., Heiler („Partner“ der Stiftung Auswege)


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