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Das 15. Therapiecamp der Stiftung Auswege Fortschritte bei 17 von 19 chronisch Kranken
19 chronisch kranke Kinder und Erwachsene, begleitet von 15 Angehörigen, besuchten das 15. Therapiecamp der Stiftung Auswege, das Anfang Juli in einer Jugendherberge (Foto re.) nahe Osnabrück stattfand. Ehrenamtlich betreut von einem 12köpfigen Team, dem ein Arzt, eine Psychotherapeutin, zwei Heilpraktikerinnen und fünf Heiler angehörten, machten 17 von ihnen deutliche gesundheitliche Fortschritte – in nur sechseinhalb Behandlungstagen.
So erging es den sechs kranken Kindern: hier So erging es den 13 erwachsenen Patienten: hier Stimmen von Teilnehmern: hier
Tagelanges Schmuddelwetter trübte Anfang Juli weder die Stimmung noch die Bilanz unseres 15. Auswege-Camps, diesmal in Rödinghausen, einem kleinen Kurort zwischen Bielefeld und Osnabrück: Während Deutschlands Nationalkicker dem vierten Fußballweltmeistertitel näherkamen – was im Fernsehzimmer des Camphauses spätnachts beim gemeinsamen „Public Viewing“ mitbejubelt wurde -, besserten sich bei 17 von 19 Patienten die mitgebrachten Symptome, zumindest aber das Allgemeinbefinden, die psychische Verfassung deutlich - bestimmt nicht bloß fußballbedingt.
Zum dritten Mal seit 2007, als an der Nordsee das erste Auswege-Camp stattfand, waren erwachsene Hilfesuchende in der Überzahl. Der jüngste Teilnehmer war sechs Jahre alt, die älteste Patientin 84. (Foto o.: unsere Campfamilie.) Das Spektrum der überwiegend schwerwiegenden Diagnosen reichte von Diabetes (2 Fälle), Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen über Ohrgeräusche (Tinnitus), anhaltenden Schmerzen, Epilepsie (3 Betroffene) und erheblichen Entwicklungsverzögerungen bis hin zu Autismus, schweren Traumata nach Missbrauch, chronischer Erschöpfung, Angstzuständen, Depressionen und anderen psychischen Belastungen.
Um die Teilnehmer und ihre Angehörigen kümmerten sich diesmal - ein Arzt: der Radiologe und Ganzheitsmediziner Dr. med. Horst Schöll als ärztlicher Leiter des Camps; - eine Psychotherapeutin: Christine Picciolo-Schneider; - zwei Heilpraktiker: Therese Stöckmann und Uwe Stein; - fünf Heiler: Ute Grotemeier, Dr. André Peter, Maja Petzold (Foto re.: Mitte), Helga Schöll (Foto re.: rechts), Albert Weinzierl (Foto re.: links); - sowie als Kinderbetreuer: Ralf Ehmke, Maria Längert. Tageweise trugen zum Campprogramm bei: der Klangtherapeut und –pädagoge Jörg Kerll, und die Yoga-Lehrerin Martina Markwart. Wie immer waren sie rein ehrenamtlich im Einsatz – dafür ein herzliches Dankeschön! Das Behandlungsangebot schloss Gesprächstherapie, EMDR -Traumatherapie, energetische Massage, Yoga (Foto li.) und andere Meditationsformen, Klangtherapie (Foto unten re.) und verschiedene Formen Geistigen Heilens ein. Ebenfalls mit dabei waren die Camp-Organisatorin Katrin Lindenmayr, Leiterin der Auswege-Geschäftsstelle, und der Auswege-Gründer Dr. Harald Wiesendanger. Zusammengerechnet über 400 Sitzungen – Beratungen und Behandlungen – fanden in Rödinghausen statt.
 Unsere Bemühungen vor Ort wurden auch diesmal wieder von zahlreichen Heilern aus dem „Auswege“-Netzwerk durch Fernbehandlungen unterstützt. Manche vermittelten „heilende Energien“ an bestimmte Patienten, manche an alle Hilfesuchenden. Dafür bedanken wir uns herzlich bei Beatrice Anderegg, Rob Arkeveld, Barbara Aßmus, Thomas Baumgärtner, Sabine Bendlin, Aldo Berti, Faruk Demir, Welf-Dieter Eckert, Anita Emmel, Eske Focken, Aloys & Monika Grass, Dorina Horeczky, Ursula Huber, Gudrun Jaenicke, Birgit Krämer, Franziska Montag, Irina Rode, Klaus Slawinski und Margit Waidele.
Fotos u.: Umgebung unseres Camphauses.
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