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Für behandelnde Ärzte rätselhaft HIV-Infektion verschwindet nach „Fernheilung“
Seit einer „geistigen“ Fernbehandlung durch einen Heiler aus dem AUSWEGE-Therapeutennetzwerk geht es einem HIV-infizierten Kind in Spanien deutlich besser - zur Verblüffung der behandelnden Ärzte. Inzwischen sind keine HIV-Viren mehr feststellbar.
„Auf den kleinen Ramses hatte mich ein guter Freund aufmerksam gemacht“, berichtet der Heiler Steffen Lohrer (IVH-empfohlen) aus Heidelberg. „Dieser stammt aus Benin in Afrika, wo er ein Kinderdorf aufbaute, das ich unterstützt habe. Seine Freundin und ihr Sohn Ramses sind mit HIV infiziert und leben zur Zeit in Spanien. Ich hatte eine Woche lang Fernheilung mit beiden gemacht, und wir sind überwältigt vom Erfolg.“ Ende 2010 berichtete sein Freund: „Ramses ist aus dem Krankenhaus seit ein paar Tagen, es geht ihm viel besser, sein Zustand hat sich normalisiert, er isst viel. Auch seiner Mutter geht es auch sehr viel besser, bei ihr ist das Virus fast unsichtbar, sie ist bei unter 50 Kopien pro ml. Seine Ärztin meinte, diese Virusmenge sei so gering, dass sie unter der Nachweisgrenze im Labor liege. Auch bei Ramses ist der Wert rapide gesunken, von 500’000 Kopien pro ml am 21. September auf 455 Kopien pro ml Mitte November 2010. Sein Arzt meinte: Wenn Ramses weiterhin solche Fortschritte macht, werde er bald als geheilt gelten müssen.“ Ramses´ damalige Laborwerte:
21.09.2010 17.11.2010 Viral Charge/ml 500 000 copies/ml 455 copies/ml CD3 81% 82% CD4 4% 6% CD8 65% 53% CD4/CD8 0,06 0,11 CD4 Absoluts 41 cel/ul 190 cel/ul CD8 Absoluts 688 cel/ul 1722 cel/ul CD19 11% 6%
Und die Genesung ging weiter: Bei einem Bluttest Ende Mai 2011 waren bei Ramses (Foto li.: mit Steffen Lohrer; o.: zusammen mit Ramses´ kleiner Schwester) keinerlei HIV-Viren mehr festzustellen („indetectable“). Auch seiner Mutter geht es nach wie vor unfassbar gut: „Sie ist weiterhin gesund – von Aids keine Spur“, schrieb Ramses´ Vater Ende 2012. Auch als Steffen im August 2013 erneut nachfragte, wurde ihm bestätigt: Die erzielten Fortschritte halten an, der kleine Ramses gilt weiterhin als geheilt.
Zur Erläuterung: Während der langen asymptomatischen Phase HIV-1-infizierter Patienten findet eine ständige, dynamische Virus-Replikation statt; die Anzahl der HIV-1-RNA-Kopien im Plasma der Patienten (Virusbelastung, "Viral load") gilt als ein prognostischer Marker der HIV-1-Krankheit. In klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine hohe Virusbelastung (> 100.000 HIV-1-RNA-Kopien/ml) sowie eine niedrige CD4-T-Zellzahl mit einer schnelleren Krankheitsprogression einhergeht. Daher kann die Virusbelastung HIV-1-infizierter Patienten zusammen mit der CD4- und CD8-T-Zellzahl, dem HIV-1-p24-Antigen-Gehalt und dem klinischen Krankheitsbild zur Bewertung der Krankheitsprogression oder einer antiretroviralen Chemotherapie eingesetzt werden. Von einem Therapieansprechen kann ausgegangen werden, wenn die Virusbelastung 8-12 Wochen nach Therapiestart um ein 5 bis 10-faches (0.7-1 log-Stufe) gesunken ist. Ziel der antiretroviralen Therapie ist die vollständige Senkung der Virusbelastung und die Wiederherstellung eines intakten Immunstatus der Patienten (Ansteigen der CD4-T-Zellzahl). Zum Nachweis der HIV-1-RNA-Kopien-Anzahl im Plasma HIV-1-infizierter Patienten sind verschiedene Methoden anwendbar und als kommerzielle Testsysteme erhältlich. Diese Methoden erlauben eine direkte Bestimmung der HIV-1-RNA-Kopienzahl im Plasma der Patienten.
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