Nach „Fernbehandlungen“
Epilepsie klang vollständig ab


epil 250pBei dem 17-jährigen Lukas* (Pseudonym) aus Steinhagen nahe Bielefeld ist eine schwere Epilepsie vollständig verschwunden – offenkundig dank Geistigem Heilen. Dabei hatte er seinen Heiler nie zu Gesicht bekommen, es fanden lediglich zwölf Fernbehandlungen statt. Dieser Fall bestätigt Erfahrungen, die wir in den 20 Therapiecamps seit 2007 bei rund 30 teilnehmenden Epileptikern machen konnten: Bei zwei von drei Patienten, die überwiegend von Heilern behandelt wurden, ließ die Symptomatik deutlich nach, vereinzelt klang sie dauerhaft ab.

Der Albtraum hatte im August 2012 begonnen: Als Lukas eine Treppe hochstieg, wurde er plötzlich bewusstlos, fiel nach hinten und schlug mit dem Kopf auf eine Treppenstufe auf. Danach war er fünf Minuten lang nicht ansprechbar. Der sofort alarmierte Notarzt brachte den Jungen ins Universitätsklinikum Witten/Herdecke, wo der Junge noch immer benommen wirkte.

Ob so etwas denn früher schon passiert sei, wurden die Eltern bei der Aufnahme gefragt. Ja, am Morgen desselben Tages, so bestätigten sie: Am Küchentisch sitzend, habe Lukas kurz aufgeschrien, dann sei er zitternd mit dem Kopf auf die Tischplatte aufgeschlagen. Nach fünf Minuten war er wieder ansprechbar, blieb allerdings schläfrig und müde. Einen Tag zuvor war er auf ähnliche Weise in der Schule kollabiert, wie auch schon zweimal im Mai 2012, unter anderem wenige Stunden nach einer FSME-Impfung. Jedesmal konnte er sich anschließend an nichts erinnern.

Im EEG ergaben sich eindeutige Hinweise auf eine „generalisierte idiopathische Epilepsie“, d.h. einer, bei der keine Hinweise auf äußere Auslöser und einen hirnanatomisch begrenzten Herd zu erkennen sind. Obwohl Lukas sofort hochdosierte Antiepileptika verordnet wurden, steigerte sich die Anfallshäufigkeit auf bis zu neun pro Tag. Dabei wurden die Krampfattacken immer heftiger: Jedesmal schlug der Junge mit beiden Armen um sich, verdrehte die Augen, war vorübergehend bewegungsunfähig und längere Zeit geistig abwesend, wurde depressiv; Sprache, Gleichgewicht und Wahrnehmung waren gestört.

Im Frühjahr 2014 wandten sich die verzweifelten Eltern an den spirituellen Heiler und Coach Steffen Lohrer aus Heidelberg, IVH-empfohlenes Mitglied des Therapeuten-Netzwerks der Stiftung Auswege. Zwischen dem 22. Mai und dem 20. Dezember 2014 fanden ausschließlich Fernbehandlungen statt – über eine Entfernung von 400 Kilometern. Welch unfassbare Wendung Lukas´ Krankengeschichte daraufhin nahm, berichtete uns die Mutter Ende 2015: „Sofort“, so betonte sie, habe ihr Sohn „spürbar mehr Energie“ gehabt, plötzlich habe er „wach und konzentriert“ gewirkt. „Zehn Monate lang war er völlig anfallsfrei.“ Im elften Monat sei es zu einem „leichten Rückfall“ gekommen, möglicherweise mitbedingt dadurch, dass sich Lukas´ Eltern trennten und sein über alles geliebter Hund starb. Doch danach verschwanden die Krämpfe wieder, und dabei blieb es bis heute. Die Antiepileptika, zuletzt Leviteracetam, konnten vollständig abgesetzt werden. „Lukas ist wacher und orientierter. Auch seine schulischen Leistungen haben sich erheblich verbessert!“

Trotz des engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen dem Beginn der „Fernbehandlung“ und dem Nachlassen der Symptome war Geistiges Heilen aber möglicherweise nicht der einzige therapeutisch wirksame Faktor. Begleitend kamen bei Lukas Osteopathie, Homöopathie, und anthroposophische Medizin zur Anwendung, außerdem die „Gefühl- und Bedürfnisanalyse“ (GFK), ein wesentliches Element der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg.


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