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Spirituelles Heilen bei Burn-out Der Stressfalle entkommen
Wieviel Sinn unkonventionelle Heilweisen auch bei einem schweren Burn-out machen, verdeutlicht der Fall des 48-jährigen IT-Fachmanns Erwin P. Ein Jahr lang fühlte er sich psychisch am Ende. Verordnete Medikamente halfen ihm ebensowenig wie eine Psychoanalyse. Stetig aufwärts ging es mit ihm erst, als er sich einem spirituellen Heiler anvertraute.
Ein erfolgreicher Software-Experte, „Solution Architect“, war Erwin P. (Pseudonym), mit großen Ambitionen und schier unerschöpflicher Power – bis Anfang 2014. Dann setzte eine Trigeminusneuralgie ein. Verschiedene Therapien kamen dem quälenden Gesichtsschmerz nicht bei. Mehrfach musste er sich deswegen krankschreiben lassen. Allmählich wurde ihm klar: Diese Neuralgie könnte damit zu tun haben, dass er sich seit längerem beruflich überforderte. Er fühlte sich erschöpft und antriebslos, „regelrecht ausgebrannt“; zunehmend litt er an Ängsten, Konzentrations- und Schlafstörungen. Sein Hausarzt stellte Symptome einer „mittelschweren reaktiven Depression“ fest, „die zu einem Burn-out-Syndrom geführt haben“, und überwies ihn an eine Fachärztin für Psychiatrie, denn hier sei „eine langfristige, mehrere Monate andauernde psychotherapeutische Behandlung erforderlich“. Dass Erwin P. ohne sie wieder arbeitsfähig werde, sei „längerfristig nicht zu erwarten“, weil „Überforderung und Depression sich gegenseitig auslösen und verstärken“.
Doch auch die Psychiaterin kam nicht weiter, wie sie Ende Juli 2015 in einem Attest für eine Versicherung einräumen musste: „Trotz antidepressiver Medikation, psychiatrischer Interventionen und ambulanter Psychotherapie ist bisher leider noch keine wesentliche Besserung zu verzeichnen. (...) Die Erkrankung ist so schwer, dass in den letzten rund vier Monaten seit Behandlungsbeginn vollständige Arbeitsunfähigkeit bestand. (...) Sollte nicht bald eine Besserung eintreten, sollte zeitnah eine stationäre Behandlung in einer Klinik erfolgen.“
Doch in eine Klinik wollte Erwin P. keinesfalls. Und so wandte er sich noch im Juli an den spirituellen Heiler und Coach Steffen Lohrer aus Heidelberg. Bis Mitte Dezember 2015 fanden sechs persönliche Termine statt, unterstützt durch 26 Fernbehandlungen. „Alle Sitzungen“, berichtete uns Erwin P. anschließend, „haben spürbar und kontinuierlich zur Verbesserung meiner Befindlichkeit geführt. Mit jeder Erkenntnis, die ich durch Steffens Unterstützung erhalten habe, ging es mir spürbar besser.“ Heilung durch „Erkenntnis“? Dies stand tatsächlich im Vordergrund der Sitzungen. „Jedesmal wurde präzise das aktuelle Thema identifiziert und mit konkreten, umsetzbaren Lösungsmöglichkeiten angegangen. Dabei wurde nie Druck aufgebaut und mir alle Zeit gegeben, die ich brauche. Dies“, so lobt Erwin P., „ist eine wunderbare Leistung, die ein Arzt heutzutage leider nicht liefern kann. Ich wüsste nicht, wo ich ohne sie jetzt stehen würde.“ Die Behandlung dauert an, bis Redaktionsschluss ging es mit Erwin nach eigenen Angaben weiter aufwärts. Überzeugendes Indiz: Inzwischen ist er aus der IT-Branche ausgestiegen – und begann eine Ausbildung zum Heilpraktiker.
Auch die Trigeminusschmerzen, so versichert Erwin P., seien „nach und nach weniger geworden. In Stresssituationen flammen sie ab und zu noch auf. Mit den Entspannungs- und Aufmerksamkeitsübungen, die mir Steffen Lohrer beigebracht hat, bekomme ich sie aber in den Griff.“
Steffen Lohrer wird bei unserem ersten „Themencamp“ für Burn-out-Betroffene und Patienten mit verwandten Belastungen als Mitglied unseres Therapeutenteams mitwirken.

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