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”Das Leben neu ausrichten” -
Das Schwarzenborn-Camp aus ärztlicher Sicht

Zum neunten Mal seit 2010 lag die ärztliche Leitung eines Auswege-Camps bei dem erfahrenen Radiologen und Ganzheitsmediziner Dr. Horst Schöll (Foto li.). Erneut konnte er feststellen, dass für gesundheitliche Fortschritte selbst in vermeintlich „behandlungsresistenten“ Fällen weder das Alter der Patienten noch Art und Dauer ihrer Erkrankung wichtig sind – vielmehr kommt es auf die Fähigkeit und Bereitschaft zu einer Bewusstseinsveränderung an.

Bei Beginn und gegen Ende des Camps bestellte der Arzt jeden Teilnehmer zu ausführlichen Gesprächen ein, um sich einen Eindruck vom aktuellen Gesundheitszustand zu verschaffen: nicht nur hinsichtlich vorhandener Beschwerden, auch bezüglich des Befindens. Darüber hinaus bot er an allen Camptagen Sprechstunden an, zum Abendprogramm trug er fast täglich 30- bis 45minütige Vorträge an. Für seine herausragende Rolle im Campablauf erhielt er von den Teilnehmern durchweg Bestnoten (s. hier).

Für jeden Patienten füllte Dr. Schöll abschließend einen 14teiligen Fragebogen aus. Die ärztlichen Beurteilungen decken sich weitgehend mit den Selbsteinschätzungen der Teilnehmer:

- Von 42 erfassten Symptomen verschwanden zwei „völlig“.
- 17 weitere Symptome haben „nachgelassen“: 9 „deutlich“, 8 zumindest „ein wenig“.
- „Im wesentlichen gleichgeblieben“ sind 15 Symptome.
(Zu acht weiteren Symptomen machte der Arzt keine Angaben, weil sie medizinische Untersuchungen voraussetzten, die ihm während des Camps nicht möglich waren.)

Horst Schöll mit Petra 2 300p
Nach ärztlicher Einschätzung ging es 13 von 15 Patienten bei Ende des Camps besser als zu Beginn. (Auf einer elfstufigen Schätzskala zwischen -5 und +5 lag der Durchschnittswert für Kinder und Jugendliche bei + 1,75, für Erwachsene bei + 2,2.) Ausnahmslos alle Patienten, bei denen eine ärztliche Beurteilung überhaupt möglich war, befanden sich bei Campende sowohl körperlich als auch seelisch in einer besseren Verfassung. Wie er einzelne Fälle einschätzte, ist hier nachzulesen.

Junge beim Morgenkreis 300pAnderthalb Monate danach kommentierte Dr. Schöll rückblickend: „Die ursprüngliche Idee der Auswege-Camps war es, Kindern mit schweren oder schwersten angeborenen oder früh erworbenen Krankheiten und Störungen, auch sog. schulmedizinisch ‚austherapierten’ jungen Menschen eine Chance zugeben, mit ‚alternativen’ Heilmethoden doch noch Verbesserungen zu erreichen. Dies ist uns so aufregend gut gelungen, dass die Eltern und andere Begleitpersonen mehr und mehr auch für sich um Unterstützung baten. Und weil auch diese Hilfen so offensichtlich erfolgreich waren, hatten wir in Schwarzenborn das erste Camp, in dem die Erwachsenen in der Überzahl waren. Und auch bei ihnen hat sich gezeigt, dass weder das Alter der Patienten noch die Art oder die Dauer der Krankheit für eine Verbesserung wichtig sind. Bei Erwachsenen ist das einzige für eine dauerhafte Heilung wichtige Phänomen die Fähigkeit und die Bereitschaft, das Bewusstsein - das Denken - zu verändern. Dies gelingt dann,
wenn die Menschen lernen zu verstehen, was sie und vor allem warum sie etwas verändern können und wie das geht. Bei uns Therapeuten kommt große Dankbarkeit auf, wenn wir sehen, mit welcher Freude und Begeisterung diese Menschen dann ihrem Leben eine neue Ausrichtung geben und einen neuen Sinn.“

Foto ob. re.: Dr. Schöll mit Patientin Petra (5);
Foto unten: Aufmerksamer Zuhörer während eines Kurzvortrags von Dr. Schöll.

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