|
Aus ärztlicher Sicht „phänomenal“
Von einem „geradezu phänomenalen Ergebnis“ spricht der ärztliche Leiter des diesjährigen Sommercamps, der Radiologe und Ganzheitsmediziner Dr. Horst Schöll (Foto re.: auf dem Weg zum Camphaus), nachdem er sich zu Beginn und gegen Ende Eindrücke von allen 17 Patienten einschließlich ihrer Angehörigen verschafft hatte.
Für seine Bewertungen benutzte er einen 15teiligen Fragebogen, der sich bereits bei früheren Camps bewährt hatte. Dabei beurteilte er unter anderem, wie es „um die Symptome unmittelbar nach der letzten Heilsitzung stand“. Bei 12 der 13 Kinder sowie bei allen vier erwachsenen Patienten konstatierte der Arzt mehr oder minder deutliche Fortschritte – nach zuvor monate-, oft jahrelangem Stillstand: bei 36 der 37 Diagnosen (Kinder: 28, Erwachsene: 9).
Was wurde während der neun Camptage aus den gesundheitlichen Belastungen der Kinder (28 Diagnosen)? In 5 Fällen haben nach ärztlicher Einschätzung die Symptome „deutlich“ nachgelassen, in 19 weiteren immerhin „ein wenig“; nur bei 6 Diagnosen blieben sie gleich. In keinem Fall konnte der Arzt eine Verschlimmerung der Symptomatik feststellen. Bei 13 von 22 Diagnosen, derentwegen Medikamente eingenommen wurden, konnte die Dosierung verringert, bei 6 sogar auf Null zurückgefahren werden.
Und wie erging es den vier Erwachsenen mit ihren insgesamt 9 Diagnosen? In jedem Fall konnte der Arzt Fortschritte bestätigen: bei 2 „ein wenig“, bei 7 „deutliche“. Erfreulich: Stets konnten eingenommene Medikamente vollständig abgesetzt werden.
Für jeden einzelnen Patienten schätzte Dr. Schöll abschließend überdies auf einer Skala von -5 („viel schlechter geworden“) über 0 („unverändert“) bis +5 („viel besser geworden“) ein, wie es dem Betreffenden geht, verglichen mit seinem Gesundheitszustand bei Campbeginn. Dabei addieren sich die ärztlichen Einzelbewertungen zu einem Durchschnitt von + 1,9 bei den Kindern und sogar zu + 3 bei den Erwachsenen. Speziell die körperliche Verfassung der kleinen Patienten besserte sich im Schnitt um + 1,6 (Erwachsene: + 2,2), die seelische Verfassung um + 2 (Erwachsene: ebenfalls + 2).
Bei ausnahmslos jedem Patienten erscheint dem Arzt „eine Fortsetzung der Behandlung aussichtsreich“ – für die Betreffenden ein ermutigendes Signal. (HW)
|
|