Logo_SPENDE_kl_80p_breit20
Kopf_Newsletter_AUSWEGE_INFOS_WEB02

Auswege eröffnet –
binnen neun Tagen


Gruppenfoto_NEWSL0202
Das 5. therapeutische Sommercamp der Stiftung AUSWEGE Anfang August erwies sich als das bisher wirkungsvollste: 16 von 17 Patienten machten innerhalb der neun Tage Fortschritte wie zuvor seit Monaten und Jahren nicht – eine Erfolgsquote von über 90 Prozent.

Vom 6. bis 14. August 2011 kümmerte sich ein elfköpfiges Therapeutenteam ehrenamtlich um 13 chronisch kranke Kinder, angereist mit mindestens einem Elternteil, teilweise auch mit Geschwistern. Außerdem nahmen vier erwachsene Patienten teil. Ihr Diagnosespektrum reichte von Epilepsie und Mukoviszidose über ADHS, chronische Angst, Autismus, Depression, Schlafstörungen und Enuresis (Einnässen) bis hin zu Cerebralparese, Lähmungen aufgrund eines Hirnschadens.

Die vielfältigen Hilfsangebote umfassten Geistiges Heilen, Gesprächs- und Traumatherapie, Kunst- und Maltherapie, energetische Massage, Meditation, ganzheitsmedizinische und psychologische Beratung. Über 110 therapeutische Einzelsitzungen fanden statt – im Schnitt 7 pro Patient -, ergänzt durch mehrere Dutzend Gesprächstermine.

6 MAHLZEITEN_Beim_Frühstück_kl02Der bewährte Tagesablauf früherer Camps wurde beibehalten: An das gemeinsame Frühstück (Foto li.) schloss sich ein 30- bis 45minütiger „Morgenkreis“ an, bei dem alle rund 60 Teilnehmer, Hilfesuchende und Helfer, Ereignisse des Vortags sowie das bevorstehende Tagesprogramm besprochen, gelegentlich aber auch gemeinsam meditiert, gesungen und getanzt wurde. Ab 10 bis 17 Uhr folgten Behandlungen und Beratungen, unterbrochen von einer einstündigen Essenspause und einem 30minütigen Vortrag über Aspekte der Ganzheitsmedizin. Ab 17 Uhr wurde Kindern und Jugendlichen eine Gruppenmeditation angeboten. Anschließend traf sich das AUSWEGE-Team zu einer ein- bis zweistündigen Besprechung (s. Foto re.), in Teamsitzung_kl02deren Mittelpunkt die 17 Patienten standen: Erfahrungen wurden ausgetauscht, Einschätzungen diskutiert, Vorgehensweisen aufeinander abgestimmt. Nach dem gemeinsamen Abendessen endeten die meisten Camptage mit einem Vortrag eines Teammitglieds: über eine besondere Therapierichtung, über die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele, über den tieferen Sinn von Krankheit, über die Macht positiven Denkens, über energetische Medizin.

3 landschaft_hengsthof_KL02Auf dem Freizeitprogramm standen unter anderem der Auftritt eines Clowns, Kutschfahrten, eine Kräuterwanderung, Touren auf behindertengerechten Spezialfahrrädern, ein mehrstündiges Abschiedsfest am letzten Campabend (s. Fotos unten). Längere Phasen zwischen Behandlungsterminen nutzten manche Familien zu ausgedehnten Waldspaziergängen, zum Faulenzen auf der Sonnenterrasse oder am wenige Schritte entfernten Teich, zu Ausflügen ins nahe Städtchen Oberkirch oder dem nur 20 km entfernten Straßburg.

Um den Campverlauf zu dokumentieren, führten Eltern sowie erwachsene Patienten ein Tagebuch, abschließend zogen sie in einem Fragebogen Bilanz. In einem weiteren Fragebogen verglich der ärztliche Leiter des Camps, der Radiologe und Ganzheitsmediziner Dr. Horst Schöll, seine Eindrücke aus eingehenden Vor- und Nachgesprächen mit allen beteiligten Patienten und ihren Angehörigen.

Das überwiegend miserable Wetter – sechs der neun Tage fühlten sich nach nasskaltem Spätherbst an – trübte weder die Stimmung noch die Bilanz: Bei 36 der insgesamt 37 Diagnosen, welche die 17 Patienten mitgebracht hatten, waren am Ende merkliche Besserungen feststellbar. (HW)
 

Traktorfahrt_kl03

Auf_Spezialfahrrad_kl02

Abschiedsfest_3_kl02

Abschiedsfest_10_kl02

Abschiedsfest_7_kl02

Abschiedsfest_8_kl02

 

 

 

 

Kopfleiste_IVH-Website02
Kopfleiste_AUSWEGE_Website_kl02